Neubau einer forensische Diagnostik

Auftraggeber: BLB NRW Duisburg
Vorhaben: Neubau einer forensischen Diagnostik, Essen
Ges.-Kosten: ca. 18 Mio. “ brutto
Projektdaten: ca. 8.500 m² BGF
Leistungen: LPH 2-8 Funktionale Leistungsbeschreibung, GU-Vergabe, Bestandsaufnahme, Raumbuch, Qualitätsmanagement, Abnahmen, Projektsteuerungsleistungen

Allgemein

  • Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um eine geschlossene forensische Diagnostik, wodurch eine Zuordnung und Verflechtung mit öffentlichen Bereichen nur über die Pforte und KFZ – Sicherheitsschleuse möglich ist.
  • Das Gebäude wurde an der Ecke Krawehl– / Kortumstraße auf dem bisher als Parkplatz für die Einrichtungen der Justiz genutzten und mit
    Dienstwohnhäuser der JVA bebauten Gelände errichtet und schließt direkt an die Justizvollzugsanstalt an.
  • Die Umgebung ist durch eine hohe städtebauliche Dichte mit meist geschlossener Bauweise gekennzeichnet. Die jeweils gegenüber liegende Straßenseiten sind mehrheitlich durch Wohnnutzung im Charakter eines Allgemeinen Wohngebietes geprägt.

Neubau

  • Die 4-geschossige Diagnostik besteht aus einem Gebäude, welches als Kammgebäude mit 2 Innenhöfen konzipiert ist
  • Die forensische Diagnostik ist als Wagenburg geplant. Zum Straßenraum orientieren sich nur Funktions-, Nebennutz- und Verkehrsflächen. Sämtliche Patientenräume sind zu den Innenhöfen angeordnet.
  • In der vert ikalen Gl iederung wird die Grundrisslösung wiederholt. Im Sockelgeschoss ist die Tiefgarage mit 111 Stellplätzen im
    Erdgeschoss die Schleuse, Funktionsräume, der Sport- und Freizeitbereich sowie der separate Zugang zum Seminarbereich geplant.
  • Das Gelände zur Nachbarbebauung hin, wird durch eineWand aus Stahlbeton abgegrenzt. Der landschaftlich gestaltete Innenbereich wurde so konzipiert, dass er für Therapie- sowie Freizeitmöglichkeiten genutzt werden kann. Im 1. bis 3. Obergeschoss befinden sich die
    Stationen für insgesamt 54 Patienten zur Unterbringung von psychisch kranken oder suchtkranken Menschen gem. § 126 a StPO.